Entstehungsjahr: 2013

Technik: getrocknete Syntetiktücher, Scans, Acryl, Holz

Größe: 160x160cm

Ausstellungsort: Kunst und Architekturforum, Essen; C.A.R. Art Fair, Essen – Zeche Zollverein; Hotel Artlon, Rheinberg

Ich sammelte die Einlagen, die sich in Kartons aus der industriellen Lebensmittelindustrie finden lassen, in denen Fleischerzeugnisse für den Endkonsumenten gelagert werden. Ich trocknete diese Stücke bis sie eine abstrackte Zeichnung und Farbgebung bekamen, um sie anschließend mit einem Flachbettscanner hochauflösend zu digitalisieren. Die Idee des Scans soll angelehnt sein, an die schnelle Verarbeitungsweise, die sich auch in der Industrie, z.B. der Arbeit am Fließband, wiederfinden lässt. Oder auch das unbewusste schnelle konsumieren von Lebensmitteln. Durch das Trocknen der Tücher verzieht sich das Material in seiner Form und der Scanner erfasst durch das unplanmäßige Aufliegen nicht jeden Bereich, wodurch eine abstrackte Unschärfe entsteht. Anschließend belichtete ich die Scans auf Fotopapier aus und konservierte sie doppelseitig in einer Acrylbox, die auf einem Holzpodest steht. Darum gewickelt Frischhaltefolie, um den Bezug zu einer Verpackung noch mehr herzustellen.